Blog | Zur Weihnachtszeit richten wir unseren Blick auf das Positive

Zur Weihnachtszeit richten wir unseren Blick auf das Positive

Zur Weihnachtszeit richten wir unseren Blick auf das Positive

Ein ereignisreiches und in jeder Hinsicht ungewöhnliches Jahr neigt sich dem Ende entgegen und vermutlich fiel es selten so schwer, das Positive in den Vordergrund zu rücken – immerhin wird uns die Corona-Pandemie noch einige Zeit begleiten. Allerdings haben sich die Menschen im vergangenen Jahr vieler neuer Herausforderungen angenommen und nicht wenige dieser gemeistert. Und auch wir haben zusammen mit Ihnen und für Sie viel erreicht.

Zusammenhalt und Unterstützung

Eine wichtige Erkenntnis des vergangenen Jahres ist: Im Angesicht von Social Distancing und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten ist die Solidarität der Menschen gewachsen, im Großen wie im Kleinen. Viele Nachbarn haben sich organisiert und die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung, denen der Alltag schwererer fiel, versorgt. Technische Ausrüstung für Schulen sowie Schülerinnen und Schüler wurde organisiert, es wurde aufeinander geachtet und geholfen. Hinzu kommt eine ungebrochen hohe Spendenbereitschaft in Deutschland und Österreich. Im jährlich veröffentlichten CAF World Giving Index wird die Spendenbereitschaft von 126 Ländern weltweit gemessen. Im letzten Jahr lag Österreich auf Platz 15 und Deutschland auf Platz 18. Dies bedeutet unter den europäischen Ländern den zweiten und vierten Rang. Bemerkenswert ist: Insbesondere in der ersten Hochphase der Coronakrise, in den Monaten Februar bis Mai, ist die Spendenbereitschaft gestiegen. Die Deutschen haben in diesen Monaten rund 31 Millionen Euro mehr an gemeinnützigen Organisationen gespendet als im Vorjahr. In Österreich zeichnet sich mit rund 750 Millionen Euro im Jahr 2020 ebenfalls ein Spendenrekord ab und auch in der Vorweihnachtszeit ist das gemeinnützige Engagement ungebrochen. Wir reihen uns dabei gerne ein, z.B. mit unserer Unterstützung kinderreicher Familien in Estland, für die die derzeitige Lage ebenfalls eine zusätzliche Belastung darstellt.

Ein neuer Blick auf die Dinge

Ein weiterer erwähnenswerter Effekt von Corona ist die Entschleunigung vieler Bereiche, sowohl im negativen Sinne, weil viele soziale Interaktionen nur noch eingeschränkt möglich waren, aber auch im positiven Sinne, etwa wenn der Arbeitsweg entfiel und digitale Arbeitsweisen mehr Freiräume in vormals durchgetakteten Wochen ermöglichten. Menschen konnten neue Routinen oder Gewohnheiten etablieren, die Ihnen Entspannung, Gelassenheit und Kraft gaben. Dabei waren die Möglichkeiten so vielfältig wie die Menschen selbst. Einige haben noch unbekannte Wanderrouten vor der eigenen Haustür gefunden und in der Natur entspannt, meditiert oder einen aktiven Sport betrieben. Andere haben sich der Kreativität verschrieben, gemalt, selbst etwas geschrieben - oder ein gutes Buch gelesen, den Alltag mit Musik unterlegt oder neue Kochrezepte ausprobiert. Das Schöne daran: Nichts davon ist verpflichtend - denn für jeden ist etwas anderes bereichernd. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie haben somit zuweilen den Blick für die vermeintlich kleinen Dinge des Alltags geschärft.

Besinnung (auf das Wesentliche)

In diesem Jahr haben viele Menschen ihr Leben und ihre Lebensweise eingehender betrachtet. Zu erkennen, für was man dankbar sein sollte und was einen glücklich macht, konnte Halt geben und den Fokus auf das Wesentliche ausrichten. Gemeinsame Zeit mit Menschen, die einem wichtig sind, ist ein solches Beispiel und war doch in diesem Jahr so selten selbstverständlich. Und auch die diesjährige Weihnachtszeit steht unter diesem besonderen Stern. Doch gerade in solchen Momenten werden Menschen erfinderisch. Vielleicht muss die Weihnachtsfeier dieses Jahr digitalisiert werden – der Innigkeit und Gemeinschaft mit Menschen, die einem wichtig sind und um gemeinsam Moment voller Heiterkeit zu erleben, muss dies nicht entgegenstehen.

Mit Stolz blicken wir auf das, was im vergangenen Jahr geleistet wurde, was Sie geleistet haben. Wir wünschen Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, eine friedvolle Zeit der Erholung.